Innerhalb der Bundesverwaltung sind Personalausweise und Reisepässe die einzigen Identitätsdokumente mit denen sich Bürger ausweisen können. Der Grund dafür ist, dass mit diesen Identitätsdokumenten eine Namensbezeichnung ausgewiesen wird dessen ausschliesslicher Rechtskreis der Bund beansprucht. Der Name unterliegt dem Recht der Bundesverwaltung, der Familienname hingegen nicht. Wenn bei einer Natürlichen Person der

F a m i l I i e n n a m e  in der besonders vor 1990 üblichen Sperrschrift gehalten wäre, könnte die Bundesverwaltung diese Namensbezeichnung nicht übernehmen, da der Familienname den Landkreisen untersteht und ausschliesslich auf den F a m i l i e n n a m e n  einer Natürlichen Person Bezug nimmt. Aus diesem Grunde meidet die Bundesverwaltung die Sperrschrift wie der Teufel das Weihwasser, da ohne die Sperrschrift Name und Familienname durch den identischen Schreibstil(nicht der Schreibweise) verschmolzen und somit der Familienname ohne Wissen des Betroffenen als juristische Person im Rechtskreis des Bundes interpretiert werden kann. Dabei spielt die Gross-und Kleinschreibung keine wesentlich Rolle. Dies bedeutet selbstverständlich NICHT, dass man wie sooft behauptet wird eine Juristische Person oder Personal einer GmbH IST. Man weist sich durch den Reisepass und dem Personalausweis MIT dieser Juristischen Person, die dem Rechtskreis des Bundes unterliegt aus und nimmt somit diese Identität meist unwissend an, die Täuschung bleibt unbemerkt. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Bundesverwaltung kein Staatsvolk MIT Natürlichen Personen hat. Bis zum Jahre 1990 war die Bundesrepublik Deutschland eine unter der hoheitlichen Kontrolle der soveränen alliierten Staaten stehende Gebietskörperschaft der Haager Landkriegsordnung, dessen Hoheitsgebiet sich über den Artikel 23 des GG definierte. Dieser Artikel 23 wurde mit der Übernahme des Bundes in seiner Funktion als neue Verwaltung des vereinten Wirtschaftsgebiets aus dem Grundgesetz gestrichen und in die Präambel verschoben, die selbstverständlich keine Rechtskraft entfaltet. Da die alliierten Siegermächte ihre Vorbehaltsrechte gegenüber dem Völkerrechtssubjekt Deutschland im Jahre 1990 vollständig aufgaben und Deutschland in die Souveränität entliessen, hatte die damalige Verwaltung Bundesrepublik Deutschland theoretisch die Wahl zwischen der Aktivierung des Artikel 146 des GG oder der Bildung einer neuen Verwaltung. Es ist davon auszugehen, dass die Entscheidung zugunsten der Gründung einer neuen Verwaltung auf den Druck der angelsächsischen Alliierten zurückzuführen ist. Da die Vorbehaltsrechte der Alliierten wie bereits erwähnt im Jahre 1990 gegenüber dem Völkerrechtssubjekt wegfielen und Deutschland als Völkerrechtssubjekt vollständig souverän aber weiterhin ohne handlungsfähigen Staat war, konnte es eine Gebietskörperschaft unter der Hoheit eines handlungsfähigen und völkerrechtlich anerkannten Staates zu diesem Zeitpunkt nicht mehr geben. Durch die Verschiebung des Artikel 23 des „neuen“ GG in die Präambel wurde somit die Grundlage für die Entstehung einer neuen Verwaltung geschaffen die nicht als Gebietskörperschaft, sondern als selbstständige Personenkörperschaft organisiert wurde und deren Hoheitsgewalt sich ausschliesslich auf die Personen (NAMEN) bezieht die diesem Rechtskreis unterliegen und deren Identität durch die Vorlage des Personalausweises bzw. des Reisepasses angenommen wird. Aus diesem Grund besteht das „Staatsvolk“ des Bundes ausschliesslich aus Juristischen Personen (NAMEN), die man als Mensch selbsverständlich NICHT IST aber dessen Rolle man unwissend annimmt. Die Juristischen Personen werden jedoch als Natürliche Personen behandelt. Wir sind uns wahrscheinlich einig, dass es besser ist sich in Deutschland mit der Juristischen Person auszuweisen als beispielsweise in Nordkorea mit der Natürlichen Person. Man sollte somit die berühmte Kirche im Dorf lassen. Dies soll selbstverständlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich deutsche Behördenmitarbeiter durch die Verweigerung der gesetzlich vorgeschriebenen rechtsgültigen Unterschrift mutwillig ihrer Verantwortung entziehen da aufgrund einer nicht vorhandenen Staatshaftung eine private Haftung für dienstliche Handlungen eintritt. Wenn niemand für seine Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden kann, dann kann es auch keinen funktionierenden Rechtsstaat geben, denn der Willkür und Rechtsbeugung sind jederzeit Türe und Tore geöffnet. Die gefühlte Rechtsstaatlichkeit erfolgt zur Zeit ausschliesslich auf einer Art Freiwilligkeit solange man keine unangenehmen Fragen stellt und das Spiel einfach mitspielt.

Bezüglichen dem Unterschied zwischen NAME und F a m i l i e n n a m e  kann man gerne beim Bundesverwaltungsamt in Köln oder bei den Landkreisen um rechtsverbindliche Auskunft bitten. Auf die Frage ob F a m i l i e n n a m e  und NAME  rechtsidentisch sind und beide Bezeichnungen von deutschen Behörden ausschliesslich als der Mensch in seiner Rolle als Natürliche Person ausgelegt werden können wird man auf eine Antwort mit rechtsgültiger Unterschrift und gestzlicher Haftungsübernahme des Verfassers bezüglich dem Inhalt des Schreibens vergeblich warten.

Jeder der einen Reisepass bzw. Personalausweis beantragt stellt fest, dass im Antragsformular nach dem Familiennamen gefragt wird. Die Dokumente selbst weisen jedoch nicht wie beantragt den Familiennamen, sondern den NAMEN aus, Dies hat wie wir jetzt wissen seinen Grund. Sehen wir uns also die Gesetze der Bundesverwaltung an und nehmen zu diesem Zweck das Personalausweisgesetz das mit dem Passgesetz identisch ist.

 

Personalausweisgesetz § 5 (2) :

Der Personalausweis enthält neben der Angabe der ausstellenden Behörde, dem Tag der Ausstellung, dem letzten Tag der Gültigkeitsdauer, der Zugangsnummer und den in Absatz 4 Satz 2 genannten Daten ausschließlich folgende sichtbar aufgebrachte Angaben über den Ausweisinhaber: Familienname und Geburtsname.


§28 der Personalausweisverordnung:

(1) Um das Vorliegen der Voraussetzungen des § 28 Absatz 2 Satz 1 des Personalausweisgesetzes überprüfen zu können, muss ein Antrag nach § 28 Absatz 1 Satz 1 des Personalausweisgesetzes enthalten:
1. Angaben zur Identitätsfeststellung von Juristischen und Natürlichen Personen; bei Natürlichen Personen sind dies insbesondere der Familienname, die Vornamen, der Tag und der Ort der Geburt sowie die Anschrift der Hauptwohnung; bei Juristischen Personen sind diese insbesondere der Name, die Anschrift des Sitzes, die Rechtsform und die Bevollmächtigten; außerdem ist in diesem Fall eine Kopie des Handelsregisterauszugs oder der Errichtungsurkunde beizulegen;

§28 Passausweisgesetz:

(1) Ein Ausweis ist ungültig, wenn

1.)er eine einwandfreie Feststellung der Identität des Ausweisinhabers nicht zulässt oder verändert worden ist,
2.)Eintragungen nach diesem Gesetz fehlen oder – mit Ausnahme der Angaben über die Anschrift oder Größe – unzutreffend sind!
3.)die Gültigkeitsdauer abgelaufen ist oder
4.)gegen den Ausweisinhaber eine Anordnung im Sinne des § 6a Absatz 2 ergangen ist und er den Geltungsbereich dieses Gesetzes verlassen hat.

5.)Eine Personalausweisbehörde hat einen Ausweis für ungültig zu erklären, wenn die Voraussetzungen für seine Erteilung nicht vorgelegen haben oder nachträglich weggefallen sind.

Passverwaltungsvorschrift:

§ 4 Absatz 1 4.1.1 Namenseintrag (Familienname, Geburtsname)

Der Familienname und ggf. der Geburtsname sind grundsätzlich vollständig und ungekürzt einzutragen. Für die Schreibweise und die Reihenfolge von Namen sind die Eintragungen in den Personenstandsregistern maßgebend; der Nachweis hierüber kann durch Personenstandsurkunden geführt werden. 

Wir geben hier keine Empfehlungen ab wie diese Informationen zu interpretieren sind. Wir können nur berichten, dass keine Behörde diesbezüglich jemals eine Anfrage mit einer rechtsgültigen Unterschrift beantworet hat. Eine rechtsgültige Unterschrift würde den Behördenmitarbeiter mit der persönlichen Haftung bescheren. Anstatt dessen hat man seitens der Behörden (ohne Abgabe einer rechtsgültigen Unterschrift) erklärt, dass alle Angaben bis auf den Namen den gültigen Vorschriften entsprächen, dem Unterschied zwischen Name und Familienname keinerlei Bedeutung zuzumessen sei und man das Ganze sowieso nicht so genau nehmen sollte. Dies ist selbstverständlich das bewährte System indem man versucht, durch nicht eindeutig zu identifizierende Sachverhalte die Interpretationsmöglichkeiten so offen wie möglich zu gestalten um die Tatsachen mit den Täuschungen in so weit zu vermischen, dass nicht rechtssicher erkenntlich wird wo die Tatsachen aufhören und die Täuschungen beginnen. In diesem Fall jedoch ist der Sachverhalt unserer Meinung nach entgegen aller abgeschossenen Nebelpatronen relativ einfach zu ermitteln.